Brigitte Kronauer

* 29.12.1940 in Essen
† 22.07.2019

Angelegt am 23.07.2019
7.381 Besuche

Freunde auf diese Seite einladen

Ein Mann, der einen Gedenkbaum pflanzt

Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Brigitte Kronauer

Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.

Neueste Einträge (13)

Kerzenanimation

Gedenkkerze

🌹👄🌹

Entzündet am 26.09.2025 um 20:24 Uhr

IN LIEBE UNVERGESSEN.🌹

Your browser does not support the webp format

Gedenkkerze

UNVERGESSEN

Entzündet am 18.05.2023 um 23:09 Uhr
Your browser does not support the webp format

Gedenkkerze

Hanna Schwichtenberg

Entzündet am 27.07.2019 um 19:41 Uhr

Wa bleibt, ist die Erinnerung , mehr noch die Werke, die uns etwas sagen, die uns berühren und zum Mitfühlen und Nachdenken bringen.

Brigitte Kronauer

23.07.2019 um 20:08 Uhr von Redaktion

 

Brigitte Kronauer  (* 29. Dezember 1940 in Essen; † 22. Juli 2019 in Hamburg) war eine deutsche Schriftstellerin. Seit 1974 lebte und arbeitete sie als Autorin in Hamburg.

Leben

23.07.2019 um 20:08 Uhr von Redaktion

 

Brigitte Kronauer wuchs im Ruhrgebiet auf und begann bereits als Kind mit dem Schreiben erster Geschichten, da sie wegen ihrer unleserlichen Handschrift von ihrem Vater zu Schreibübungen angehalten wurde. Im Alter von 16 Jahren schrieb sie Hörspiele und sandte diese an Verlage. Sie studierte Germanistik sowie Pädagogik und war zunächst einige Jahre als Lehrerin in Aachen und Göttingen tätig. Sie war mit dem Kunstwissenschaftler und Pädagogen Armin Schreiber verheiratet.

 

In den 1970er und 1980er Jahren hatte sie mit der österreichischen Zeitschrift das pult und deren Herausgeber Klaus Sandler Kontakt. Bereits ihr erster Roman Frau Mühlenbeck im Gehäus (1980) erweckte große Aufmerksamkeit. Der Roman Teufelsbrück aus dem Jahr 2000 spielt teilweise in Arosa, wo sich Kronauer regelmäßig im Urlaub aufhielt.

 

Brigitte Kronauer war seit 1988 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Trägerin zahlreicher Literaturpreise u. a. des Georg-Büchner-Preises (2005). 2011 hielt sie die Tübinger Poetik-Dozentur. Im gleichen Jahr erhielt sie den Bayrischen Literaturpreis (Jean-Paul-Preis) zur Würdigung des literarischen Gesamtwerks. Sie stand mit ihrem Roman Der Scheik von Aachen auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse 2017.

 

Im selben Jahr wurde ihr der Thomas-Mann-Preis zuerkannt, die Laudatio hielt Martin Mosebach. Die Preisstifter lobten ihre bisherigen Arbeiten als „[...] Sprachkunstwerke, die formale Kühnheit mit psychologischer Subtilität verbinden.“ Kronauer sei eine „Erbin der großen Tradition Jean Pauls“ und sie besitze „die Fähigkeit, mit der Sprache Äquivalente für eine vielfältig zersplitterte Realität zu bilden, die unter ihren Händen zu einer unverwechselbaren Melodie“ zusammenfinde.

 

Brigitte Kronauer starb im Juli 2019 im Alter von 78 Jahren nach langer und schwerer Krankheit in Hamburg.

Weitere laden...
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Brigitte_Kronauer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.